| 24.06.2006 - Robert Worsley |
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| Letztes Jahr hat Saitek den X52 Flight Controller herausgebracht. Er ist der direkte Nachfolger des X45, den ich selbst besitze. Der X45 hat bewiesen, dass er den harten Flusialltag super meistert. Nun stellt sich aber die Frage ob der neue X52 sein Geld wert ist, oder ob man doch besser auf andere Joysticks zurückgreifen sollte. Dies sollte dieser Bericht klären und hoffentlich alle eure Fragen beantworten. |
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<b>Verpackung</b><br><br>
In einem großen bunten Karton kommt der große Bruder des X45 nach Hause. Nach dem öffnen des Kartons kommt das Styropor zu Vorschein, dass den X52 während des Transports gut schützt. Wenn alle Tüten entfernt sind kann man den Joystick in seiner ganzen Schönheit bewundern.
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Lieferumfang:<br>
- Joystick<br>
- Throttle<br>
- Verbindungskabel zwischen Joystick und Throttle<br>
- Saugnäpfe um Stick und Throttle auf glatten Oberflächen zu befestigen<br>
- Bedienungsanleitung<br><br>
<b>Design</b><br><br>
Gegenüber seinem Vorgänger sieht der X52 sehr viel hochwertiger aus (obwohl der X45 Maßstäbe gesetzt hat). Diesmal ist er in silber / schwarz gehalten (X45 blau / schwarz und X36 schwarz). Für die Beleuchtung der knöpfe wurde blau gewählt. Etwas ganz besonderes Highlight ist das MFD (Multi-Function Display oder Multifunktionsanzeige) wozu ich aber später kommen werde.
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<b>Installation</b><br><br>
Zuerst ein Blick ins Handbuch, welches übersichtlich in 5 Sprachen (darunter auch Deutsch) die Installation ausführlich beschreibt. Aus dem hinten Einband wird die CD entnommen. Der Treiber muss unbedingt vor dem Anschluss der Controller installiert werden. Die CD startet automatisch. In einem Menü kann dann ausgewählt werden, ob man nur Treiber oder auch die Programmiersoftware installieren will (was zu empfehlen ist, aber für die Funktion im FS2004 nicht zwingend erforderlich). Nach den üblichen Schritten fordert dann die Installationsoftware dazu auf den Joystick anzuschließen. Sofort findet Windows den neuen Joystick und installiert alle erforderlichen Treiber. Als nächstes folg die SST Software (Saitek Smart Technology Programming Software), die genauso unproblematisch installiert wird.
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<b>Einrichtung</b><br><br>
Eine Kalibrierung ist nicht notwendig
Es gibt zwei Möglichkeiten den X52 für den Flugsimulator einzurichten. Die Erste wäre die Tasten, wie meist, den Stick direkt im Flugsimulator zu belegen. Die Zweite und weitaus elegantere Lösung ist die SST Software, die Saitek mitliefert. Hierzu wird einfach die Software gestartet. Den einzelnen Tasten des Joysticks werden dann die Tastenkürzel des Flugsimulators zugewiesen. Zusätzlich kann jede Taste in noch 2 weiteren Modi belegt werden, sodass sich unzählige Belegungen anbieten, um wirklich die Hände nur noch am Joystick zu lassen. Die Tastatur kann man getrost zur Seite legen. Die Helligkeit der LEDs lässt sich in den Eigenschaften des Sticks beliebig anpassen (in der Grundeinstellung sind sie doch etwas zu hell, aber das kann man ja ändern). Jetzt noch einen Namen für das Kürzel vergeben (ist für das MFD später interessant), Profil speichern und FS starten.
Halt da war doch noch was. Ja richtig das Display auf dem Throttle. Zum einen zeigt das schön blau beleuchtete (genau, blau macht glücklich) Display in welchem der drei Modi sich der Joystick gerade befindet. Zum anderen besitzt es eine alphanumerische Anzeige die die bei der Einrichtung über die SST verwendeten Namen der Tasten anzeigt, sobald man die entsprechende Joystick Taste drückt. Außerdem gibt es eine Uhr mit Datumsanzeige, die über drei Zeitzonen verfügt, die frei gewählt werden können. Mittels Taster kann auf eine Stoppuhr umgeschaltet werden (sehr Praktisch bei VFR Flügen).
Zusätzlich zu den softwarebedingten Einstellungen kann man auch die Hardware auf die individuellen Bedürfnisse einstellen. So kann die Handauflage in der Höhe angepasst werden. Die Ruderfunktion des Sticks kann arretiert und so deaktiviert werden. Der Widerstand des Throttle kann mit einem Einstellrad an der Seite verändern.
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<b>Flugeigenschaften</b><br><br>
So nachdem alles in etwa 30 Minuten installiert und eingerichtet ist geht es zu den Testflügen. Es zählt ja nicht nur der Look.
Als erstes fällt auf, dass der Joystick und Throttle wunderbar in der Hand liegen und Dank eines sich geschmeidig anfühlenden Kunststoffes angenehm auch auf längeren Strecken anfassen lassen. Alle Knöpfe, Coolie Hats und Drehregler lassen sich gut erreichen und sind intuitiv zu bedienen, sodass keine Verrenkungen von Nöten sind. Auch steht der Joystick sogar ohne die Saugnäpfe stabil auf dem Schreibtisch ähm im Cockpit meine ich.
Der Joystick erlaubt weite Ausschläge, was natürlich der präzisen Fluglagesteuerung zugute kommt, wobei die Steuerung vielleicht etwas zu leichtgängig ist. Mit der Leichgängigkeit kann aber nach einer Eingewöhnungsphase gut umgegangen werden. Gut ist sie auch für den Kunstflug. Ein Kritikpunkt ist das Ruder, welches nur über eine Drehung des Sticks bedient wird. Das war beim X45 besser gelöst. Er hatte eine große Wipptaste am Throttle. Als Alternative bringt Saitek aber dieses Jahr noch Ruderpedale heraus.
Der Throttle verfügt über Arretierungen, die z.B. Leerlauf, Cruise und Climb bzw. Nachbrenner voneinander abgrenzen. Der Throttle lässt sich ohne Haken und Klemmen verschieben und bietet einen gewissen Widerstand, den so manch andere Joysticks vermissen lassen.| |
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