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| » Titel: |
Catalina |
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| » Entwickler / Publisher: |
Aerosoft |
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| » Lizenz: |
Payware |
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| » Medium: |
Download ( Größe: 300 MB ) |
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| » Preis: |
27,95 € |
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| » Release: |
veröffentlicht |
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| » Off. Seite: |
Hier klicken |
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| 03.10.2009 - Gunter Schneider |
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| Ein Review über die Consolidated Catalina muss mit einem Blick in die Historie dieses bemerkenswerten Flugzeugs beginnen. Die Firma Consolidated ging 1923 aus der Fusion zweier Hersteller hervor und hatte ihren Sitz in San Diego, Californien. Ein anderes, sehr bekanntes Produkt von Consolidated war der Liberator Bomber B-24. Die Firma wurde später zu Convair, die da dann von McDonell-Douglas gekauft wurde. |
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Die Catalina wurde 1936 zunächst an die US Navy ausgeliefert. Zu Beginn des 2. Weltkriegs suchte man nach einem Fernaufklärer und fand schnell Gefallen an der Catalina, die nicht nur fast 24 Stunden am Stück fliegen konnte sondern auch äußerst vielseitig war. Es gab etliche Varianten, drei davon finden wir hier für den FSX wieder. Das Flugboot wurde später auch in Lizenz gefertigt, unter anderem von der UdSSR. Als Löschflugzeug kam die Catalina ebenso zu Ehren wie auch in Europa als Such- und Rettungsflugzeug. Man sieht, wir haben es hier mit einem respektablen Flieger zu tun, dessen Umsetzung für den FSX mit dem nötigen Können und Respekt erfolgen sollte. Und, um es gleich vorweg zu nehmen, dies ist Aerosoft wirklich hervorragend gelungen!
Über den Download und die Installation muss nicht viel gesagt werden, es funktioniert alles so, wie bei Aerosoft üblich, einfach und problemlos.
Nach der Installation hat man ca. 1,1 GB mehr Daten auf der Festplatte und kann zwischen drei verschiedenen Varianten der CBY Catalina auswählen. Die Unterschiede sind im Handbuch (auf Englisch!) sehr gut beschrieben. Wer lieber in Deutsch liest kann sich eine entsprechende Fassung auf der Seite von Aerosoft herunterladen. Bei der Download-Version ist das Original-Flughandbuch nicht dabei, auch dieses kann heruntergeladen werden.
Das Handbuch umfasst 100 Seiten, die ersten ca. 40 Seiten sind wichtig und enthalten nicht nur Informationen über die Geschichte der Cat sondern auch über die Bedienung dieses außergewöhnlichen Flugzeugs. Es folgen viele Seiten, um das KLN 90 B- GPS verstehen und bedienen zu können. Wichtig sind aber die Wahlmöglichkeiten bei den Fehlermodellen und die Kenntnis um die verschiedenen Varianten.
Aerosoft hat der Catalina eine interaktive Checkliste spendiert, eine, wie ich meine, hervorragende und praktische Erleichterung. Zwar hat die Cat natürlich keine komplizierte Avionik, die programmiert werden muss, aber da das Triebwerksmodell sehr realitätsnah abgebildet wurde, bedarf es schon einiger Kenntnisse, um hier keine Fehler zu machen. Wem auch das alles zu mühsam ist, kann auf der Checkliste den „Flying Mode“ wählen und „Standard Engines“, dann kann man gleich losfliegen. Allerdings finde ich, dass hier „Cold and Dark“ und „Realistic Engines“ zu bevorzugen ist. Die Checkliste erleichtet das Handling, da sie anzeigt, wenn die entsprechenden Knöpfe und Hebel in der richtigen Position sind.
Jetzt aber endlich zum Flugzeug selber!
Der Anblick eines Flugbootes ist immer etwas besonderes, und ich kann mir gut vorstellen, dass die Cat nicht jedermanns Geschmack ist. Aber das Design musste den Anforderungen folgen, und so findet man bei Flugbooten und amphibischen Flugzeugen fast immer Hochdecker, um die Triebwerke vor Spritzwasser zu schützen. Die Schwimmfähigkeit erfordert wiederum einen entsprechenden Rumpf und schließlich war dies ein Militärflugzeug, das musste ja nicht unbedingt schön sein! Wie dem auch sein mag, das Modell ist sehr gut gelungen. Es ist in allen Varianten auch noch von sehr nah betrachtet scharf und enthält viele Details, sowohl außen wie auch im Innenraum. Dieser berücksichtigt die verschiedenen Nutzungsarten und die Ansichten lassen sich wie gewohnt durch Drücken der „A“-Taste wählen. Die Außenmodelle unterscheiden sich je nach Variante und Zweck des Flugzeugs zum Teil deutlich und so lohnt es sich, alle genau zu betrachten. Bei der PBY 5 wurde zum Beispiel das Hilfsfahrwerk, mit dem man das Flugzeug an Land bewegen konnte, so simuliert, dass es beim Drücken der „G“-Taste einfach erscheint bzw. wieder verschwindet, denn diese Variante war ein reines Flugboot.
Die Cockpits gibt es in zwei Varianten: Modern und „alt“. Beide sind sehr gut umgesetzt und es macht in beiden Varianten Spaß zu fliegen. Das Innere des Flugzeugs wirkt ein bisschen alt und abgegriffen, genauso wie man es bei einem Oldtimer erwartet. Fast alle Schalter und Hebel lassen sich bedienen und alles mit Sound hinterlegt, das gefällt mir gut. Überhaupt der Sound: Der klingt wirklich so, wie man es von diesem Flugzeug annimmt, hier gibt es zehn von zehn möglichen Punkten!
Wie schon angeführt, kann man auch die „Realistic Engines“ – Variante wählen, und dann sollte man sich über das Fehler-Modell im Klaren sein und die entsprechenden Werte während des Fluges überwachen. Das erhöht die Herausforderung und natürlich auch den Flugspaß! Der ist überhaupt groß, muss man sich doch zum Beispiel über die Varianten genauso informieren wie über das Bedienen des Sperry-Autopiloten.
Nachtflug ist auch möglich, die Instrumente sind gut ablesbar, lediglich der Radio-Raum ist etwas schwach beleuchtet.

Gibt es auch Abzüge? Ja, aber die fallen nicht sehr ins Gewicht: Mir scheinen die Effekte bei der Wasserlandung nicht so gelungen und natürlich drückt ein so detailliert gemachtes Flugzeug auf die Framerate. Letzteres allerdings nur mäßig, so dass beide kleinen Mankos nicht wirklich ins Gewicht fallen.
Zum guten Schluss noch ein Wort zu der Mission: Hier führt uns Aerosoft in die Welt der Feuerlöschflugzeuge. Die Mission ist gut gemacht und zeigt eine weitere Einsatzmöglichkeit der Catalina auf. |
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