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| » Titel: |
Embraer Regional Jets |
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| » Entwickler: |
FeelThere.com |
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| » Publisher: |
Wilco Publishing |
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| » Lizenz: |
Payware |
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| » Medium: |
Download ( Größe: 163 MB ) |
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| » Preis: |
39.95 € |
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| » Release: |
veröffentlicht |
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| » Off. Seite: |
Hier klicken |
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Embraer Regional Jets Review |
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| 30.11.2009 - Gunter Schneider |
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| Die Erfolgsstory von FeelThere / Wilco soll nun mit einer neuen Version der Regional-Airliner von Embraer fortgesetzt werden. Sowohl für den FS9 als auch für den FSX sind die ERJ 135LR, die ERJ 145LR und die ERJ 145XR zusammen in einem Download erhältlich. Beide Produkte gibt es aber auch als Box. |
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Nach dem Download findet man einen Installer vor und nach ein paar Klicks und der Eingabe der Registrierungsdetails ist man „ready to go“. Neben den nun installierten Flugzeugen wird unter „Start-Programme“ ein neuer Menüpunkt angefügt: Unter „Feelthere“ findet sich ein kleines aber praktisches Konfigurations-Tool für alle drei Typen, das Handbuch sowie ein Uninstaller.
Der Konfigurator erlaubt eine ganze Reihe von Einstellungen vorzunehmen. Über 13 Untermenüs kann vom Start-Zustand über Beladungen bis hin zum Wetter-Radar alles eingestellt werden. Zusammen mit dem Handbuch und den darin spendierten Hinweisen kann man so die Luftfahrzeuge für den eigenen Geschmack und der Leistungsfähigkeit des Rechners entsprechend einstellen.
Kommen wir als nächstes zum Handbuch, denn ohne vorhandene Kenntnisse der ERJ-Flugzeuge wird man dieses Buch häufig benötigen. Das Werk umfasst 80 Seiten, prall gefüllt mit Informationen zum Flugzeug bzw. zu den Flugzeugen und der Bedienung der Systeme, insbesondere natürlich auch des FMC. Gleich in der Einleitung verweisen die Autoren auf die Komplexität des „Systems Luftfahrzeug“ und auch des FMC und fordern den Leser auf, zusätzliche Informationen über simulierte aber im Handbuch nicht besprochene Funktonalitäten selber im Internet und/oder im FeelThere-Forum zu suchen. Wenn man sich tatsächlich tief in die Systeme der Flugzeuge und Möglichkeiten des FMC einarbeiten möchte, sollte man diesen Hinweisen folgen. Aber alles Notwendige, um den Flieger und seine Systeme richtig zu bedienen, ist im Handbuch beschrieben. Und gleich ein Wort zum Support im Forum: Ich hatte bei der Installation unter XP Probleme. Nachdem ich dies im Forum gepostet hatte kamen quasi sofort Tipps und Hinweise, so dass ich schließlich funktionierende Flugzeuge hatte, das ist wirklich ein guter Support wie man ihn sich wünschen kann.
Neben den üblichen Beschreibungen der Systeme enthält das Handbuch zwei Tutorial-Flights, einen ohne Nutzung des FMC und einen mit bzw. für das FMC. Das vorherige Studieren der Systeme ist aber unerlässlich, wenn man die Flüge mit einem Erfolgserlebnis absolvieren möchte. Sofern man also noch nicht mit dem Flugzeug vertraut ist, sollte man nach dem Studium des Handbuchs die beiden Tutorial Flights durchführen. Ich bin so vorgegangen und konnte zufrieden feststellen, dass sich das Flugzeug genauso verhielt, wie es im Handbuch (bei den Flights) beschrieben wurde. Somit stellt sich ein erheblicher Lerneffekt ein, und wenn man die Flüge – oder ähnliche – genauso nochmals durchführt, gewinnt man schnell an Sicherheit in der Bedienung des FMC und des Autopiloten. Gleichzeitig lernt man die Interpretation der verschiedenen Anzeigen und beherrscht so die komplexe Maschine zumindest im „Normalbetrieb“ recht schnell.
Zurück zum Flugzeug bzw. zu den Flugzeugen. Nach erfolgreicher Installation stehen für die ERJ 135LR, 145LR oder 145XR zusammen 12 Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Wer mehr Auswahl möchte, kann auf der Seite von Wilco (www.wilcopub.com) zwei Livery-Packs finden, die für je 11,95 € jeweils 13 weitere Liveries sowohl für den FS9 als auch den FSX beinhalten. Entsprechend den Einstellungen im Konfigurator findet man nach dem Laden das Flugzeug seiner Wahl vor und kann loslegen.
Um Grafik-Probleme zu vermeiden empfiehlt das Handbuch, im 2D-Cockpit zu starten und dann erst in das Virtuelle Cockpit zu wechseln. Ich habe aber bei den Darstellungen keine Probleme festgestellt. „Sitzt“ man erst mal im Cockpit ist der Eindruck, besonders im Virtuellen Cockpit, hervorragend. Das gesamte Cockpit ist sehr detailliert und sauber abgebildet. Die Instrumente sind sehr gut ablesbar, viele lassen sich durch Anklicken zum besseren Ansehen vergrößern. Auch die Atmosphäre im Cockpit ist gut gelungen, Karten und Bücher liegen herum, es wirkt belebt. Alle bedienbaren Knöpfe, Schalter und Hebel (und das sind fast alle!) sind mit einem „Klick“-Ton hinterlegt, was den Eindruck noch verbessert. Die angebotenen Sichten beinhalten auch die Kabine, die ebenso gut modelliert wurde. Wechselt man die Airline, so sieht man das nicht nur an der Livery, auch in der Kabine wechselt die Beschriftung.
Das 2D-Cockpit fällt dabei nach meiner Bewertung fast zwangsläufig etwas ab, aber wer dieses Cockpit bevorzugt kommt damit auch sehr gut zurecht. Ablesbar ist es auf jeden Fall und mit einer kleinen Icon-Leiste (die es natürlich auch im Virtuellen Cockpit gibt) lassen sich die gewünschten Sub-Panels leicht aufrufen. Zu den ganzen Flugzeugsystemen hat FeelThere auch noch die Call!-Software beigepackt, mit der man eine Reihe von Checklisten abrufen und die einzelnen Schritte interaktiv abarbeiten kann, was eine recht gute Hilfe ist. Man kann, muss dieses Tool aber nicht benutzen. Zudem gibt es noch eine „Inflight Info“ wie heute in den Airlinern üblich, mit Entfernung zum Ziel, Höhe, Geschwindigkeit usw., und das auch noch in verschiedenen Maßeinheiten. Ein weiteres „Schmankerl“ ist ein Head-Up Display, das sich je nach Wunsch zuschalten lässt. Dieses HUD ist ebenfalls gut gelungen und beinhaltet eine Fülle von Informationen. Anflüge bei Nacht oder in schlechtem Wetter werden dadurch deutlich einfacher und sicherer. Auch bei Nacht ist das Cockpit in beiden Varianten sehr gut ablesbar. Die Beleuchtung lässt sich je nach Wunsch mittels vieler Beleuchtungsschalter sehr gut regeln, die Glas-Displays lassen sich stufenlos dimmen, auch Nachtflug ist also problemlos machbar.
Wenn es schon im Cockpit nichts zu beanstanden gibt, wie sieht denn der Flieger von draußen aus?
Nun, auch hier ist der Eindruck unverändert gut. Die Liveries sind sehr schön gemacht, alles bleibt auch beim Heranzoomen scharf, die Details von Fahrwerk oder den Triebwerken lassen nichts wünschen übrig. Es gibt eine Reihe von Antennen, Klappen usw., so dass man das Außenmodell auch als gelungen bezeichnen kann. Die beweglichen Teile sind animiert, auch hier bestätigt sich der Eindruck, dass das Modell rundum gelungen ist. Der Sound scheint „stimmig“ - ich kann zwar nicht beurteilen, ob die Embraer-Flieger wirklich diese Geräusche machen - aber der Sound passt zum Flugzeug.
Airliner, auch diese kleineren Exemplare, werden ja recht wenig von Hand geflogen. Das Handling übernimmt im Normalbetrieb der Autopilot. Dennoch hat man sich auch bei den Flugeigenschaften große Mühe gegeben, der Flieger gehorcht beim manuellen Fliegen sehr gut. Mit dem Handling der Triebwerke muss man sich sowieso beschäftigen, da es keinen Autothrottle gibt.
Einbrüche bei der Framerate habe ich so gut wie gar nicht festgestellt, das Flugvergnügen ist also ungetrübt möglich, ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil. |
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