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| » Titel: |
Approaching Innsbruck |
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| » Entwickler: |
Johannes Kimla |
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| » Publisher: |
Aerosoft |
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| » Lizenz: |
Payware |
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| » Medium: |
Download ( Größe: 180 MB ) |
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| » Preis: |
23.95 € |
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| » Release: |
veröffentlicht |
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| » Off. Seite: |
Hier klicken |
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Approaching Innsbruck Review |
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| 11.12.2009 - Gunter Schneider |
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| Das Fliegen in den Alpen-Ländern hat immer besonderen Charme, und das gilt natürlich auch im Flugsimulator. Das dort eher wechselhafte und sich manchmal sehr schnell ändernde Wetter und die Herausforderungen durch die Berge können die Spannung eines Fluges deutlich erhöhen. Was fehlt, sind dann noch passende, schön gemachte Flugplätze für Start und Landung. Hier hat uns Johannes Kimla mit seiner Umsetzung des Flughafens Innsbruck-Kranebitten (LOWI) für den FS 2004 genau das Richtige Add-On erstellt! Innsbruck, Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol, bietet nicht nur eine sehr schöne Umgebung sondern auch fliegerische Herausforderungen. Diese resultieren aus der besonderen Lage des Flughafens in einem Tal und dem dort häufig auftretenden Föhn. Dies führt zum Teil zu extremen Bedingungen, so dass man eine besondere Genehmigung braucht, um diesen Platz anzufliegen und dass der Instrumenten-Anflug als einer der schwersten in Europa gilt. Und das alles kann man nun im FS 2004 auch erleben. |
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Download und Installation funktionieren, wie bei Aerosoft üblich, problemlos und nach erfolgreichem Abschluss findet sich nicht nur der Flughafen auf der Platte, im „Aerosoft“-Verzeichnis gibt es nun ein Unterverzeichnis „Approaching Innsbruck 2004“, mit einem Handbuch, den notwendigen Charts sowie zwei Konfigurations-Tools, auf die ich gleich noch komme. Das Handbuch enthält neben den üblichen Erläuterungen zum Flughafen selbst noch etliche Hinweise auf besondere Probleme und Einschränkungen, aber auch auf die zusätzlichen zwei Heliports und besondere Details dieser Szenerie. Ich empfehle, sich das Handbuch einmal durchzulesen und dann auf die besonderen „Schmankerl“ auch zu achten. Die schon erwähnten Konfigurations-Tools erlauben es, einmal die statischen Fahrzeuge darzustellen oder nicht (dies wird auch bei der Installation abgefragt) und zum anderen den Verkehr in der Stadt, auf dem Flugplatz und auf der Schiene (!) einzeln an- oder abzuschalten, je nach Leistungsfähigkeit des eigenen PCs. Somit ist dieses Add-On wirklich gut einstellbar.
Für meinen kleinen Test der Szenerie habe ich alles eingeschaltet und versucht, möglichst viel mit den Screenshots abzubilden.
Jetzt aber endlich auf zum Flugplatz. Innsbruck-Kranebitten ist verhältnismäßig überschaubar, mit Gebäuden auf beiden Seiten der einzigen Landebahn, und so konnte man sich wohl mit großer Liebe zum Detail jedem Gebäude, jeder Einzelheit auf dem Gelände widmen. Und das merkt man sofort. Alle Gebäude stehen nicht nur an ihrem „richtigen“ Platz, auch die Texturen sind exakt nachgebildet. Auf seiner Homepage www.giannisworld.net sagt Johannes Kemla, dass es ihm besonders auf die realitätsnahe Umsetzung des gesamten Flughafens angekommen ist, und das ist ihm in der Tat sehr gut gelungen. Die Gebäudetexturen sind sehr exakt und bleiben auch in der Nähe scharf. Die Betriebsflächen wirken benutzt und echt und durch die vielen Fahrzeuge auch sehr belebt. Alle relevanten Details wie Lampen, Masten, Navigationshilfen, Begrenzungslinien, Beschilderungen, Anflugbefeuerung usw. sind exakt wiedergegeben und am richtigen Platz. Auch außerhalb des Terminals hört diese Liebe zum Detail keinesfalls auf. Hier stehen Fahrzeuge mit den passenden Nummernschildern, Busse sind aufgereiht, Verkehrszeichen und Reklametafeln aufgestellt, alles wie auf dem richtigen Flughafen.
Der Platz hat etliche Besonderheiten in seinen An- und Abflugverfahren und so lag es nahe, auch die direkt in der Nachbarschaft liegenden Stadtteile und Ortschaften realitätsnah abzubilden, was dann die Einhaltung aller Vorgaben erleichtert. Wie auf dem Flughafen, ist auch in der Umgebung viel Bewegung. Es fahren überall Autos herum und sogar der Zugverkehr ist simuliert und sehr detailgetreu mit Passagier- und Güterzügen wiedergegeben. Und damit nicht genug: An den Bahnüberquerungen gehen die Schranken auf und zu und der Autoverkehr muss entsprechend warten. Und noch ein Detail: An den Oberleitungen erzeugen die Lokomotiven unregelmäßig Funken, wie im wirklichen Zugbetrieb. Lediglich der photoreale Untergrund wirkt in geringeren Höhen nicht mehr scharf, aber das ist ja wohl leider kaum zu vermeiden.
Und alle diese Details gibt es nachts sozusagen „mit Beleuchtung“. Die gesamte Szenerie ist mit wunderbaren Nachttexturen ausgestattet. Die Befeuerung des Flughafens sowie die Beleuchtung der Betriebsflächen und der unmittelbaren Umgebung ist dabei ebenso stimmig umgesetzt wie die des Stadtgebiets, der Fahrzeuge, der Züge, Ampeln usw., einfach klasse gemacht. Und mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten sollte die Frage der Framerate gar nicht auftauchen. Bei meinem System (siehe unten), und allen gewählten Einstellungsmöglichkeiten gab es jedenfalls keine Ruckler, Aussetzer oder ähnliches zu beklagen.
Somit ist alles perfekt? Nun, fast. Das einzige Detail, das mich ein bisschen stört, ist der Inn. Nicht, dass ich etwas gegen den Fluss hätte, nein, er ist mir hier nur zu kurz. In der Default Szenerie ist er gar nicht enthalten und ich hätte mir gewünscht, dass er im Add-On noch ein paar Kilometer länger eingefügt worden wäre, schließlich ist er ein wesentliches Detail der Landschaft in diesem Tal. So heißt es zwar, dass der Fluss-Verlauf exakt nachempfunden wurde, was unzweifelhaft stimmt, aber eben leider nur etwas kurz...
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