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TESTBERICHTANSICHT

    Allgemeine Informationen    
 
 » Titel: Flight Sim Commander
 » Entwickler: Sascha W. Felix und Volker Heine
 » Publisher: Aerosoft
 » Lizenz: Payware
 » Medium: Download ( Größe: 28 MB )
 » Preis: 35.95 €
 » Release: veröffentlicht
 » Off. Seite: Hier klicken

    Flight Sim Commander Review    
13.12.2009 - Gunter Schneider
Auch wer am liebsten seinen Flug-Simulator lädt, sich nur ein Flugzeug irgendwo hinstellt und ein paar Runden dreht, kann den Flight Sim Commander (kurz FSC) mitlaufen lassen und sich die vielen Funktionen dieses Tools zu Nutze machen. Gedacht ist der FSC allerdings eher für alle die Sim-Piloten unter uns, die es gerne realistisch haben, ihre Flugplanung selber machen möchten und eine mitlaufende Karte zur Überprüfung des Flugweges sehr schätzen. Besonders Online-Flieger werden viele der Funktionen bald nicht mehr missen wollen, ich komme noch darauf zurück.
Die Installation funktioniert wie üblich problemlos, aber beim ersten Laden gilt es, dem FSC mitzuteilen, für welchen Flight Simulator man die Funktionen denn gerne hätte. Hat man den FS 2004 und den FSX, kann man den FSC auch problemlos für beide nutzen. Das Einlesen aller relevanten Daten in die Datenbasis des FSC kann schon eine Weile dauern, muss aber nur einmal pro Simulator gemacht werden. Ist diese Prozedur erledigt, kann es losgehen. Wer sich noch nie mit einem Flugplanungstool befasst hat, ist gut beraten, zunächst das Handbuch zu studieren. Es findet sich nach der Installation im Aerosoft\FSC8-Ordner und beantwortet auf 116 Seiten wohl alle Fragen rund um dieses Tool. Im gleichen Ordner sind weitere Handbücher sowie ein nützliches Tutorial zu finden. Wenn man im FSC direkt auf die Hilfe-Funktion geht, wird eine ebenfalls sehr umfangreiche Hilfe-Datei online zur Verfügung gestellt. Die Daten basieren auf den AIRACs von Navigraph und lassen sich entsprechend aktualisieren.
Wenn man sich schon etwas auskennt oder aber das Handbuch studiert hat, kann man sich auf die Hauptaufgabe des FSC stürzen, die Flugplanung. Während des Ladevorgangs wird der Nutzer gefragt, wo er denn auf diesem Planeten starten möchte, und nach entsprechender Eingabe mittels Namen oder ICAO-Codes zentriert der FSC die Karte genau hierhin. Nun sieht man auf die Kartenansicht.



Die gefällt so nicht? Kein Problem, es gibt eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Man kann die Datenflut auf der Karte nach eigenen Vorstellungen steuern, hier sollte jeder das für ihn passende finden. Auch der Maßstab lässt sich einfach wählen. Als einziges kleines Manko empfinde ich es, dass es keine Anbindung an Google Earth gibt, diese Darstellung statt der Karte wäre während des Fluges eigentlich ganz schön.
Vor der eigentlichen Flugplanung sollte man sich das geeignete Fluggerät für den Flug aussuchen, diese dem FSC mitteilen und nun kann die Planung losgehen. Hier sind nun fast keine Grenzen gesetzt. Nach Eingabe des Zielflughafens kann man auf der Karte die Route „per Hand“ zusammenklicken oder aber fertige Nav-Aid-Pläne oder High bzw. Low Altitude Routes auswählen. Diese werden dann automatisch in den Flugplan eingefügt. Auch die Parkposition, SIDs und/oder STARs lassen sich auswählen und einfügen. Ein Highlight sind die vielen Formate, in denen sich der nun erstellte Flugplan abspeichern lässt. Vom FSX bzw. FS 2004 über IVAO, FSInn, PMDG bis zu X-Plane gibt es viele gängige Formate zur Auswahl. Hat man übrigens eine Route gewählt, für die das beabsichtigte Flugzeug nicht geeignet ist – weil zum Beispiel die Maschine gar nicht so hoch wie geplant fliegen kann – gibt es eine entsprechende Warnung.
Diese kurze Beschreibung der Flugplanung deckt aber nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, die der Nutzer hier hat, ab. Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Anzeigen und Planungsoptionen, zum Beispiel auch die Trans-Atlantikrouten, die NATs. Eine Beschreibung oder Bewertung aller Funktionen dieses Tools würde den Rahmen eines Reviews deutlich sprengen.



Also weiter im Programm. Wenn der Flugplan nun im richtigen Format abgespeichert wurde, kann der Flusi geladen und eben jener Flugplan und das während der Planung gewählte Flugzeug selektiert werden. Nach der bekannten Frage, ob der Flusi einen an den gewählten Punkt stellen soll wählt man „ja“ und schon steht man an der im Plan festgelegten Parkposition. Nun kommt die nächste Funktion des FSC zum Tragen: Die Verbindung mit dem Flusi. Unter der Auswahl „GPS“ in der Menüleiste verbindet sich der FSC je nach Auswahl mit dem FSX oder dem FS 2004 und zeigt unser Flugzeug an der gewählten Position. Wenn AI-Verkehr im Flusi eingestellt wurde, wird auch dieser – in einer anderen Farbe – auf der Karte dargestellt. Gleichzeitig kommt ein Datenfenster hoch, auf dem frei wählbar so ziemlich alle denkbaren Informationen über den Flug angesehen werden können.
Besonders nützlich ist der FSC für Online-Flieger bei IVAO und VATSIM. Hier werden die Luftraumstruktur, die aktuell besetzten Controllerstationen (Center, Tower, Approach, Ground, Delivery) aber auch die zurzeit aktiven Online-Flugzeuge mit detaillierten Positionsangaben dargestellt.



Was bietet das Tool noch? Nun, eine ganze Menge. Erwähnenswert ist auf jeden Fall die enorme Vielfalt an abrufbaren Informationen. Diese würde ich als zweite Hauptaufgabe des FSC bewerten. So wird alles Wissenswerte über die in der Datenbank gespeicherten Flugplätze in verschiedenen Fenstern bereit gehalten. Das Wetter, so man es herunterlädt, ist verfügbar, ebenso viele Informationen rund um das gewählte Flugzeug. Dazu kommt ein Logbuch, dass die Daten von Flügen, bei denen der FSC mitläuft, speichert. Eine Datenspeicherung übernimmt auch die Blackbox, so dass man am Ende eine Analyse des Fluges durchführen kann. Und damit habe ich sicher noch nicht alle Funktionen erwähnt! Viele Funktionen wie zum Beispiel die Moving Map kann man am besten nutzen, wenn man über zwei Monitore verfügt. Dann spart man sich das Umschalten und ist immer auf der Höhe des Geschehens.
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