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TESTBERICHTANSICHT

    Allgemeine Informationen    
 
 » Titel: FS Passengers X
 » Entwickler / Publisher: Daniel Polli
 » Lizenz: Shareware
 » Medium: Download ( Größe: 84 MB )
 » Preis: 29.99 €
 » Release: veröffentlicht
 » Off. Seite: Hier klicken

    FS Passengers X Review    
17.01.2010 - Christoph Schipke
Anschnallen, Ansagen und wehe nichts vergessen – das Programm vergisst nichts! Ihnen ist es auf Ihren Flügen zu einsam? Ihnen fehlt der Realismus, der Service in der Kabine und sie bekommen nie einen Kaffee? Sollten sie jetzt des öfteren mit dem Kopf genickt haben, ist wohl das bereits vor einiger Zeit in der zweiten Auflage erschienene FS Passengers genau das richtige für sie!
Bereits zu Zeiten des FS-2004 war FS Passengers nach seinem erscheinen das Add On schlecht hin. Boarding, Flugplanung, Preise, Essen, Flugplan, Service an Bord,.... . All dies konnte mit dem neuen Add On geplant und im Flug durchgeführt werden. Doch auch das können des Piloten wurde nach Beendigung des Fluges bewertet und wehe sie hatten die Klappen zu spät eingefahren oder die Landung war zu hart. FS Passengers strafte sie sofort ab!



Im Nachfolger FS Passengers X hat sich daran grundlegend nichts geändert. Viele Ideen aus der ersten Version wurden weiter gedacht und verfeinert. Neue noch realistischere Ansagen wurden hinzugefügt und das Menü wurde um noch mehr Einstellungen erweitert. Nun ist es unter anderem auch möglich Rundflüge durchzuführen und bewerten zu lassen. Auch bietet das Programm erstmals in der Grundversion deutsche Ansagen. Über das Menü lässt sich individuell auswählen, welche Stimmen und Sprachen die einzelnen Crewmitglieder sprechen sollen. Besonders witzig sind dabei die Kommentare der deutschen Flugbegleiterin, die einem den Flug durch lustige Sprüche und Kommentare zu den Passagieren versüßen soll und dies auch durchaus tut. Selbstverständlich bringt sie den gestressten Piloten auch wieder ihren Kaffee, darauf konnte auch in der neuen Version einfach nicht verzichtet werden.



Quelle: Youtube User "Jazza159"

Auf meinem Testflug mit einer Cirrus Airlines Dash 8-300 von Erfurt nach München funktionierte das Programm ohne Probleme. Wie gewohnt muss man eine Fluggesellschaft erstellen und anschließend ein Szenario oder den Karrieremodus auswählen. Anschließend muss man sich nur noch selbst als Pilot erstellen und dann kann es auch schon fast losgehen. Auffallend sind, das die Menüs optisch etwas aufgepeppt wurden und auch die Musik durch ansprechender und moderner geraten ist. Schnell noch ein Geschäftsmodell ausgewählt und ein Flugzeug gekauft und los kann es gehen. Nutzer die bereits die FS-2004 Version von Fs Passengers hatten, werden das Handbuch so gut wie nicht benötigen, denn die Menüs sind fast identisch. Also starten wir unseren Flug. Für meine Dash 8-300 liegt kein sogenanntes Payload-Modell vor. FS Passengers X schlägt eine Standard Payload Beladung mit 39 Sitzen vor. Alternativ bietet es mir an, im Internet nach einem passenden zu suchen oder aber das Standard Payload Modell zu edieren. Hier kann dann auch die max. Anzahl der Passagiere eingestellt werden. Diese neue Funktion halte ich für wirklich nützlich, wenn der Nutzer nicht sofort im Internet fündig wird oder aber dazu spontan keine Lust hat.



Das nächste Menü dürfte allen wieder bekannt sein. Man lädt die Fracht, die Passagiere und den Treibstoff in die Maschine, kann die Destination eingeben und ebenfalls die geplante Ankunftszeit. Auch kann eingestellt werden wie lange das Boarding und das Deboarding dauern soll. Neu ist, das man eine Art des Fluges aussuchen kann bzw. sogar muss. Der Pilot muss sich zwischen einem normalen Flug, einem Rundflug oder einem Kunstflug entscheiden. Erst danach startet der Flug bzw. das letzte Menü, wo noch V1 Vr und V2 eingegeben werden können. Das Boarding beginnt. Sitzt man im Cockpit wird es einem akustisch auch hörbar gemacht. Im linken unteren Rand erscheint das kleine Infofenster, welches allerdings frei beweglich ist. Es kann also an jede Position auf dem Bildschirm verschoben werden.
Ist das Boarding beendet schließt sich automatisch die Tür und je nach dem welche Sprache sie eingestellt haben beginnen die typischen Ansagen in der Kabine von der Begrüßung bis hin zu den Sicherheitsinstruktionen. Besonders die deutsche Variante lässt einen dabei öfters einfach nur schmunzeln.



Ab jetzt wird es für sie als Piloten ernst. Die Crew ist faul und macht nichts ohne ihre Anweisung und fliegen müssen sie die „Kiste“ nebenbei auch noch! Es könnte also stressig werden, denn FS Passengers verzeiht ihnen keinen Fehler.
Also Triebwerke an und auf zur Startbahn. Aber Achtung, vergessen sie hier nicht die richtigen Lichter an zuschalten, in der Kabine die Musik laufen zu lassen und seien sie ja nicht zu schnell unterwegs. Am Ende wird abgerechnet! Besonders die neue Musik gefällt mir gut, hat sie doch etwas was Spannung vermittelt, so kurz vor dem Start. Die Musik muss vor dem Start wieder ausgeschaltet werden, es folgt eine Ansage und dann kann es losgehen. Aber auch noch dem Start gibt es viele Dinge zu beachten. Ohne Genehmigung dürfen sie unter 10.000 Fuss nicht über 250 KIAS fliegen und die Klappen fahren sich bei über 220 KIAS fest und dann haben sie auch wieder ein Problem. Überhaupt befinden sie sich jetzt auf Messers Schneide. Es kann per Zufall so viel an ihrem Flugzeug kaputt gehen, je nachdem wie alt es ist, welche Wartung es bisher genossen hat usw. .



Auf Reiseflughöhe lassen wir dann die Crew wieder arbeiten und servieren Getränke, Sandwiches oder andere angenehme Dinge. Bei unserem kurzen Flug lohnt es sich nicht einen Film zu starten. Neu ist, das diese Funktionen neben den bisher üblichen Tastaturkürzeln, auch über kleine „Tasten“ im kleinen Infofeld gestartet werden können.
Aber wehe die Crew kann den Service nicht zu Ende bringen, weil sie schon wieder sinken müssen, etc. Dies wird sich postwendend auf ihre Bewertung niederschlagen. Wir sind kurz vor München und bereits im Sinkflug, auch hier gilt wieder die Geschwindigkeitsregeln. Fliegen wir zu schnell, kostet es nicht nur Strafe sondern es können auch wichtige Teile des Flugzeuges kaputt gehen. Auch die Klappen und das Fahrwerk sollten mit Bedacht und bei den richtigen Geschwindigkeiten ausgefahren werden, sonst könnte die Landung böse enden.



Selbstverständlich wird der Sink- und Endanflug von der Crew mit den entsprechenden Ansagen in der Kabine kommentiert.
Mein Anflug gelingt mir und ich setzte die Dash8-300 auf der Bahn in München etwas hart auf. Plötzlich tut es einen lauten Schlag und die Maschine bekommt etwas Schlagseite. Der Copilot teilt mir auch gleich den Grund mit, ein Reifen ist geplatzt. Das vorzeitige Ende eines Fluges steht an und eine miese Bewertung. Es hängt halt viel an der Wartung.... .
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