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| » Titel: |
Rotterdam X |
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| » Entwickler: |
LimeSim |
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| » Publisher: |
Aerosoft |
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| » Lizenz: |
Payware |
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| » Medium: |
Download ( Größe: 570 MB ) |
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| » Preis: |
14,95 € |
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| » Release: |
veröffentlicht |
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| » Off. Seite: |
Hier klicken |
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| 24.04.2010 - Gunter Schneider |
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| Am 10. Februar dieses Jahres wurde der Flughafen von Rotterdam offiziell umbenannt in „Rotterdam The Hague Airport“. Dadurch wird deutlich, dass dieser Flughafen in den Niederlanden beiden Städten, Rotterdam und der Hauptstadt Den Haag, dient. Er liegt im Polder Zestienhoven und gilt als Hollands drittgrößter Flughafen. |
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Aerosoft hat nun diesen für die Niederlande wichtigen Flughafen für den FSX herausgebracht. Mir lag für dieses Review die Download-Version vor.
Download und Installation verliefen wie üblich problemlos. Neben der eigentlichen Szenerie wird ein Handbuch in Englisch (und ein weiteres in Niederländisch) installiert. Ebenso findet sich das bekannte Tool zum Ändern der Vegetation (Anpassen an die gewählte Jahreszeit) auf der Platte.
Aerosoft hat den Flughafen an die aktuelle Situation der Infrastruktur angepasst und die unmittelbare Umgebung in die Verbesserung der Szenerie mit einbezogen. Den Abdeckungsbereich kann man mittels eines KMZ-Files bei Google Earth ansehen. Den Unterschied zeigen die ersten beiden Screenshots recht deutlich. Gleichzeitig hat man einige Veränderungen an der Standard-Szenerie vorgenommen und das Standard ILS vom Flughafen weg verlegt (entfernen kann man es nicht). All das und etliche Hinweise auf empfohlene Einstellungen des FSX finden sich im Handbuch. Dort gibt es auch einen Link zum Herunterladen der notwendigen Charts, denn diese sind nicht beigefügt. Man sollte sich dies Handbuch ansehen, es erspart vielleicht die eine oder andere Frage.
Nach dieser nicht unbedingt notwendigen und recht kurzen Vorbereitung kann man die Szenerie sofort verwenden. Wählt man im FSX-Menü den Flughafen aus, findet man sich auf einem sehr übersichtlichen Airport wieder. Ein Blick auf die Karte verrät es, ebenso die Beschriftungen der AI-Flieger (wenn man sie denn eingeschaltet hat): Der Flughafen liegt 9 ft unterhalb des Meeresspiegels, eine in den Niederlanden nicht unübliche Höhenangabe. Im Handbuch wird die offizielle Höhe sogar mit – 16 ft angegeben. Der Airport weist eine Start- und Landebahn auf, die Rollwege und Parkflächen sind übersichtlich, auch die Infrastruktur ist nicht erdrückend. In anderen Worten: Wir befinden uns auf einem sehr überschaubaren Flugplatz.
Das heißt aber nicht, dass etwas fehlt! Wenn man sich umschaut, findet man alles, was zu einem modernen Flughafen gehört: Ein Tower, Abfertigungsgebäude, Hangars und Nebengebäude, Feuerwehr, Tanklager, Absperrungen, Zäune, Parkflächen, Lichtmasten und so weiter, es ist alles vorhanden. Aerosoft empfiehlt, die Vorfeld-Fahrzeuge des FSX abzuschalten, da sie in der Form nicht passen und mit den Objekten des Flughafens in Konflikt geraten könnten. Alternativ wird – natürlich – AES empfohlen. Leider ist keine AES-Lite Version enthalten. Hat man AES nicht, wird es etwas einsamer auf dem Gelände.
Was mir sofort auffiel war die Geräuschkulisse. Die Sounds der Umgebung – Motorengeräusche, Vogelgezwitscher etc. sind gut hörbar und der jeweiligen Situation und Umgebung angepasst, das ist prima gemacht.
Die Stimmung ist also positiv, wie stellt sich das alles denn nun dar? Der Flugplatz sowie die unmittelbare Umgebung basieren auf einem Luftbild, mit einer Mindestauflösung von 40 cm/px. Der daraus generierte Untergrund sieht entsprechend gut aus, zumindest solange man nicht nah herankommt. Im Bereich des Airports selber soll die Auflösung sogar noch höher sein. Das Ergebnis kann jedenfalls überzeugen. Die Umgebung ist sehr scharf und wirkt echt. Durch die Verwendung von Jahreszeiten-Texturen verändert sich die Landschaft entsprechend. Mit dem kleinen Tool kann man dann die Texturen der Bäume anpassen, und dann sieht man gut, ob zum Beispiel Winter oder Sommer ist.
Die Texturen der Betriebsflächen wirken natürlich, haben Gebrauchspuren und passen zum Rest der Szenerie. Es finden sich auch alle Lampen, Schilder und sonstigen Beschriftungen und auch die üblichen Bemalungen fehlen nicht, so dass auch hier der Gesamteindruck stimmt.
Die Gebäude sind exakt auf den Untergrund platziert und haben sehr unterschiedliche, durchweg ansprechende Texturen, die auch in der Nähe scharf bleiben. In einige Hangars kann man hineinschauen und sieht tatsächlich den Inhalt: Flugzeuge, Autos und allerlei andere Dinge, die man in einem Hangar erwartet. Da dies auf Photos beruht wirkt es nicht nur echt, es ist es. Auch die unmittelbare Umgebung wurde angepasst und mit einzeln erstellten Gebäuden verschönert. Wie leider häufig anzutreffen, ist bei näherer Betrachtung der Gebäude der Untergrund sehr verwaschen. Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass zum Beispiel gut hundert Autos als Objekte auf dem Parkplatz der Framerate nicht zugute kommen würden. Also bleibt hier nur ein Kompromiss! Viel Mühe hat man sich damit gegeben, die Möglichkeiten des FSX auszureizen.
So reflektieren zum Beispiel die Scheiben des Abfertigungsgebäudes, die Fahnen wehen an den Masten, Solaranlagen spiegeln das Licht, genauso wie die Scheiben des Passagier-Busses. Schön ist auch, dass einige Menschen zu sehen sind, so wirkt alles etwas belebter. Durch die großen Scheiben des Abfertigungsgebäudes sieht man die Geschäfte bzw. den „Inhalt“ hinter den Scheiben, das geht kaum noch besser. Auf dem gesamten Gelände finden sich statische Objekte wie Flugzeuge, Autos, Tankfahrzeuge, Menschen und diverse Gerätschaften. AES ist aber unbedingt zu empfehlen, es fehlt sonst der dynamische Betrieb auf dem Vorfeld.
Nachtflug muss es natürlich auch geben. Hier zeigt sich ein Unterschied zwischen dem Flugplatz selber und der Umgebung. Die Ausleuchtung des Airports ist sehr gut gelungen. Die Masten und Lampen an den Hangars leuchten wirklich nur den Bereich aus, den man erwartet. Es gibt somit recht helle Teile der Betriebsflächen und Gebäude und passenderweise eben auch etwas dunklere. Auch die Nebengebäude wurden hier bedacht, es ist nicht gleich finster hinter den Hangars. Die Startbahn ist wie üblich befeuert und auch die Lampen der Rollwege sehen sehr gut aus, übrigens auch am Tage! Die unmittelbare Umgebung nebst ihrer Häuser wirkt auch beleuchtet, aber eher „indirekt“, man sieht dort keine Lampen mehr. Das geht inzwischen besser, finde ich.
Die Framerate leidet hier kaum, sie ist nur geringfügig schlechter als auf einem Default-Flughafen des FSX. DX10 sollte man allerdings nicht verwenden, rät Aerosoft. |
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